Gehe zu: Hauptmenü | Abschnittsmenü | Beitrag

Umfrage zur Arbeitsbelastung der Lehrkräfte im Altkreis Hanau

Wochenende freiUns geht es doch gut, Kolleginnen und Kollegen – oder???

Die Befragung zur Arbeitsbelastung wurde in der zweiten und dritten Dezemberwoche 2015 durchgeführt. Die Ergebnisse sind alarmierend:

  • Fast 20 Prozent der Lehrkräfte reduzieren ihre Pflichtstundenzahl und verzichten auf Gehalt, um die Belastung tragen zu können.
  • Fast 90 Prozent der Lehrkräfte haben selten oder nie ein freies Wochenende.

Deswegen haben wir zum Befragungsergebnis auch eine Pressekonferenz durchgeführt.

Zum gesamten Befragungsergebnis: 2016-03-15Befragungsergebnis

Zu den Presseartikeln:
2016-03-23FR Lehrer schlagen Aarm
2016-03-23HA Lehrerklagen über starke Belastungen
2016-03-23Hanau Post Lehrer sehen sich am Limit
2016-03-24FAZ Lehrer schlagen Alarn
2016-03-30 Hanauer Bote Teilzeit als berufliche Notbremse

Geschrieben von Heinz am Montag 28. März 2016

Mehr als 400 Disziplinarverfahren gegen Lehrkräfte im MKK

Recht3Pressemitteilung:
GEW Hanau sieht massive Rechtsverletzungen der Landesregierung

Kultusminister Lorz (CDU) will alle 6.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Warnstreiks der Lehrerinnen und Lehrer vom 16. Juni 2015 belangen und hat da-für sogar zusätzliches Personal eingestellt. Im Main-Kinzig-Kreis sind über 400 Kolleginnen und Kollegen betroffen.
Nach Auffassung des Kreisverbandes Hanau der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) waren klare Rechtsverstöße der Landesregierung Auslöser für den Streikaufruf der GEW. Die Rechtsverletzungen setzen sich nun bei der Einleitung und Durchführung von Disziplinarverfahren fort. mehr…

Geschrieben von Heinz am Freitag 12. Februar 2016

Kasseckert: “nörgelnde Lehrer-Gewerkschaft”

Ungewöhnlich heftig hat der CDU-Landtagsabgeordnete Heiko Kasseckert auf die vom Kreisverband Hanau der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) vorgelegten Daten und Fakten zum Schuljahresbeginn reagiert.

Schüler-Lehrer-Relation Sek I HHerr Kasseckert schreibt von einer „nörgelnden Lehrer-Gewerkschaft“, die ihn an ein „trotziges Kind“ erinnert und bescheinigt der Gewerkschaft eine „kleinkarierte Denkweise“. Schließlich profitierten die Schulen im Main-Kinzig-Kreis “… von einer bundesweit beispielhaften Personalausstattung.”

Wie weit er in seiner Argumentation von der Realität entfernt ist, zeigt die Grafik. Hessen hat nach dem Bildungsbericht 2014 in der Sekundarstufe I die drittschlechteste Schüler-Lehrer-Relation aller Bundesländer.

Zu Kasseckerts GEW-Schelte: 2015-09-29GNZ Kritik an noergelnder Lehrer-Gewerkschaft

Zu unserer Antwort auf Kasseckert: 2015-10-01 Noergelei und kleinkarierte Denkweise

Zum Abdruck unserer Antwort im Hanauer Anzeiger: 2015-10-06HA Kritik unsachlich

Geschrieben von Heinz am Donnerstag 1. Oktober 2015

Notprogramm statt Unterricht

Streik9H- Presse zum Lehrerstreik
– GEW wirbt bei den Eltern für Verständnis

Der Kreisverband Hanau hat am 12.06.15 eine Pressemitteilung zum Lehrerstreik am Dienstag herausgegeben.

Pressemitteilung: 2015-06-12 Notprogramm statt Unterricht

Der Hanauer Anzeiger hatte dazu Nachfragen und hat sie am 13.06. veröffentlicht. Leider entspricht die Wiedergabe an einer Reihe von Stellen nicht dem Gesagten.

Gesagt worden war:

  • Vom Kreisverband Hanau aus fahren 6 Busse mit über 290 Kolleginnen und Kollegen. Darüber hinaus fahren viele Lehrkräfte mit der S-Bahn oder in Fahrgemeinschaften nach Wiesbaden – insgesamt weit über 400 Kolleginnen und Kollegen.
  • Grundschulkollegien sind in der Regel kleiner. Deswegen ist der Gruppendruck für oder gegen den Streik größer. Die Kollegien entscheiden sich vielfach durchweg für oder gegen Streik.
  • Trotzdem ist es kaum möglich, zu erreichen, dass eine Schule komplett schließt, weil die Schulleitungen oft nicht streiken, die Angestellten Friedenspflicht haben und “U+”-Kräfte zur Verfügung stehen.
  • Wenn deutlich mehr als die Hälfte des Kollegiums fehlt, was an vielen Schulen der Fall ist, ist Unterricht nicht aufrecht zu erhalten. In Einzelfällen werden solche Schulen sogar schließen. Das wird kurzfristig bekannt gegeben, wie bei einem Heizungs- oder Wasserschaden. Dazu wurden eine Reihe von Schulen aufgezählt.
  • Neben den Grundschulen sind auch viele Schulen der Sekundarstufe I von dem Warnstreik schwer betroffen, weil über 20 Kolleginnen und Kollegen fehlen. Der Unterricht ist dann nur noch sehr eingeschränkt möglich. Dazu wurden eine Reihe von Schulen aufgezählt.

Hanauer Anzeiger: 2015-06-13HA Notprogramm statt Unterricht

Geschrieben von Heinz am Sonntag 14. Juni 2015

Lehrerprotest aus dem Altkreis Hanau

P1020711H

 – 1200 Unterschriften gehen an Ministerpräsiden Bouffier und die Landtagsfraktionen
– Auftakt für die Vorbereitung des Warnstreiks am 16. Juni

1200 Lehrerinnen und Lehrer haben sich an einer Unterschriftenaktion des GEW Kreisverbandes Hanau für gute Arbeitsbedingungen und eine angemessene Bezahlung beteiligt. Der Protest richtet sich gegen die Weigerung der Landesregierung, die für die Angestellten des Landes Hessen ausgehandelten Tarifergebnisse für die Arbeitszeit und Gehälter auf die Beamtinnen und Beamte zu übertragen, wie das über viele Jahrzehnte üblich war und wie es auch im Hessischen Besoldungsgesetz vorgesehen ist. Darüber hinaus gegen die völlig unzureichende Unterstützung bei der Inklusion förderbedürftiger Schülerinnen und Schüler.

Zur Pressemitteilung: 2015-05-18 Protest an MP Bouffier

Geschrieben von Heinz am Donnerstag 21. Mai 2015

Warnstreik in Darmstadt

H1P1020733Rund 1.500 Beschäftigte des Landes Hessen streikten in Darmstadt für die Anerkennung ihrer Arbeit.

Ein sehr guter Auftakt, bei dem die Kreisverbände aus dem Main-Kinzig-Kreis gut vertreten waren. Rechts im Bild ein Teil der auf den Bus wartenden “Hanauer”.0 AbfahrtH

Jochen Nagel, Vorsitzender der GEW Hessen, begrüßte als einer der Redner die Streikenden: “Gemeinsam sind wir stark und gemeinsam fallen wir der Politik der Schwarzen Nullen in Wiesbaden in den Arm.
H3P1020742Unsere Kolleginnen und Kollegen bieten jeden Tag ihre Arbeit an und sie wollen dafür eine anständige Bezahlung.
Stattdessen wollen die Arbeitgeber euch zum Opfer einer falschen schwarzen Nullenpolitik machen, einer Politik, die sagt, es gäbe in den Kassen kein Geld!”

H4P1020755Auch Schnurrbart- und Bartträger aus dem Main-Kinzig-Kreis waren mit guter Laune dabei.

Zur Pressemitteilung: 2015-03-12 Warnstreikunterstützung aus Hanau

Geschrieben von Heinz am Mittwoch 11. März 2015

In unserer Stadt ist kein Platz für Nazis

GEW unterstützt Claus Kamnisky

Das  Verwaltungsgericht Frankfurt hatte die Klage der NPD gegen die Äußerung Claus Kyminskys “in unserer Stadt ist kein Platz für Nazis” im Juli diese Jahres abgewiesen.

Jetzt haben aber die übergeordneten Richterkollegen des Hessischen Verwaltungsgerichtshofs das Frankfurter Urteil glatt ins Gegenteil verkehrt und der NPD Recht gegeben.

In einer Presseerklärung stellt sich der Kreisverband Hanau der GEW  hinter Oberbürgermeister Claus Kaminsky und übt deutliche Kritik an dem Urteil des Verwaltungsgerichtshofs.

Zur Pressemitteilung: 2014-12-10Urteil gegen Oberbürgermeister Kaminsky

 

Geschrieben von Heinz am Freitag 12. Dezember 2014

Tümpelgarten-Schule – GEW mahnt solide Zahlengrundlage an

Der Kreisverband Hanau der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) weist den im Ortsbeirat Lamboy-Tümpelgarten geäußerten Vorwurf des Schuldezernenten Axel Weiss-Thiel zurück, mit „ schlicht falschen Zahlen“ zu argumentieren.

„Unseren Berechnungen liegen Kapazitätsangaben und Schülerzahlen der Haupt- und Realschulen und der Förderstufe der Tümpelgarten-Schule zugrunde. Alle für die Berechnungen der GEW verwendeten Zahlen wurden in der letzten Sitzung der Schulkommissionssitzung der Stadt Hanau vorgetragen, zum größten Teil von Herrn Weiss-Thiel selbst“, stellt Heinz Bayer, Kreisvorsitzender der GEW Hanau, fest.

Zur Pressemitteilung: 2013-12-12 Solide Zahlengrundlage gefordert

Geschrieben von Heinz am Sonntag 15. Dezember 2013

Sekundarstufe der Tümpelgarten-Schule muss bleiben

Der Bildungsdezernent Weiss-Thiel der Stadt Hanau plant, die Förderstufe und den Haupt- und Realschulzweig der Tümpelgarten-Schule auslaufen zu lassen. Gleich nach Bekanntwerden der Pläne hat sich die GEW auf einer eigenen Pressekonferenz für den Erhalt der Tümpelgarten-Schule eingesetzt. Die Daten, die Herr Weiss-Thiel auf einer Sitzung der Schulkommission der Stadt Hanau vorgelegt hat, zeigen deutlich, dass die Sekundarstufe der Tümpelgarten-Schule keinesfalls geschlossen werden darf.

Zum Datenmaterial für die Pressekonferenz am 25.11.2013: Schulentwicklungsplanung 2013 – 2 [Kompatibilitätsmodus]

Der Kreisverband Hanau der GEW hält einen offenen Diskurs zur Zukunft der Tümpelgarten-Schule für dringend geboten. Die Schulentwicklung ist immer auf lange Zeiträume angelegt. Nichts wäre schlimmer, als Schulzweige einer Schule auslaufen zu lassen und kurz danach festzustellen, dass sie eigentlich gebraucht werden. Die von dem Bildungsdezernenten der Stadt Hanau, Herrn Axel Weiss-Thiel, vorgelegten Zahlen deuten im Falle der Tümpelgarten-Schule nach Auffassung der GEW genau darauf hin.

Zum Wortlauf der Pressemitteilung der GEW vom 02.12.2013: 2013-12-02 Diskurs überfällig

Geschrieben von Heinz am Dienstag 3. Dezember 2013

Kein Bock auf Nazis

Wenige Tage vor dem Beginn des NSU-Prozesses in München durften 180 vermutlich gewaltbereite Neonazis ungehindert durch Hanau demonstrieren und ihre Hassparolen verbreiten. Nach Auffassung des GEW Kreisverbandes Hanau ist der Straftatbestand der Volksverhetzung erfüllt.  Innenminister Boris Rhein wird handeln aber auch noch viel erklären müssen, wenn er den Verdacht ausräumen will, einzelne Verantwortliche seien auf dem rechten Auge blind.

Zur Pressemitteilung: 2013-05-08 Auf dem rechten Auge blind

Geschrieben von Heinz am Mittwoch 8. Mai 2013